130. Auktion

 

Versteigerung ab Dienstag, 8. März 2016 ab 10:00  | Auktion beendet

Abgeschlossen | Präsenzauktion



Wir laden ein zur 130. Auktion und freuen uns auf Ihren Besuch!

 Auktionszeitraum

von Di 08.03.2016 10:00
bis Do 10.03.2016 20:00

 Vorbesichtigung

Donnerstag, 03. März. 2016, 10.00 – 19.00 Uhr
Freitag, 04. März. 2016, 10.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 05. März. 2016, 10.00 – 19.00 Uhr

 Versteigerungsort

Die Versteigerung findet im Auktionshaus statt.

 Zusatzinformationen

Den Auftakt zur diesjährigen Auktionssaison macht das Berliner Auktionshaus Historia am 8., 9. und 10. März mit einem gewohnt umfangreichen Katalog. Traditionell beginnt die dreitägige Veranstaltung mit einer breit gefächerten Schmuckofferte, die neben altem und neuem Goldschmiedehandwerk insbesondere edle Armbanduhren, sowie eine kleine Sammlung von Taschenuhren bereithält. Hervorzuheben wäre hier eine Breitling Herrenarmbanduhr Platin Datora Montbrillant mit Vollkalender, die mit einem Limit von 14000€ als Los 320 zum Aufruf kommt. Im Bereich des klassischen Brillantschmucks lohnt es sich, einen Blick auf den Ring mit der Losnummer 122 zu werfen. Ausgestattet mit einem 2,2-Karäter, flankiert von 12 weiteren Brillanten mit zusammen 1,44 ct geht er mit einem Startpreis von 9000€ ins Rennen.  Die mit 370 Losen sehr umfangreiche Silberrubrik wird angeführt von einem Wiener Prunkpokal des Historismus im originalen Lederetui. Neben einigen barocken Arbeiten aus Augsburg und Nürnberg sticht ein 110-teilliges Jugendstil-Besteck aus der Bremer Werkstatt von Wilkens & Söhne hervor.  Der erste Auktionstag schließt mit Gemälden und Grafiken des 16. bis zum 21. Jahrhundert. Unangefochtenes Glanzlicht ist das Portrait eines russischen Generals aus der Hand des bedeutenden Malers Konstantin Egorovich Makowski. Aus einer norddeutschen Privatsammlung akquiriert, kommt es nun marktfrisch und mit 5000€ äußerst moderat taxiert, unter den Hammer. Freunde der anspielungsreichen Genremalerei des 17. Jahrhunderts kommen bei dem Leidener Maler und Jan Steen Schüler Ary de Voys auf ihre Kosten. Das leuchtende Interieur kommt unter der Losnummer 1238 mit 3000€ zum Aufruf. Die Grafik kann vor allem mit einigen großen Namen der Moderne punkten. Darunter findet sich eine handsigniertes Aquatinta Picassos,  zwei Arbeiten Braques, gleich fünf Grafiken Dalis sowie ein spätes Blatt von Emil Schumacher.
 
Den zweiten Tag leitet das Porzellan ein. Neben den zahlreichen, erfreulich günstig angesetzten Servicen sind es diesmal insbesondere Figuren russischer Manufakturen, welche die Offerte anführen. Allen voran die „Die Dame mit der Maske“, welche 1913 nach einem Entwurf von Konstantin Somow in der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur Nikolaus des II. hergestellt wurde. Die 130 angebotenen Wand- und Tischuhren werden dominiert von prunkvollen, französischen Pendulen des frühen 19. Jahrhunderts, deren Gehäuse zumeist allegorische Figuren aufweisen.  Freunde besonders prächtiger Exemplare werden die 135 cm große Konsoluhr im Boullestil schätzen, die als Los 3593 mit 5500€ zum Aufruf gelangt.  Die darauf folgenden, mehr als 200 bildhauerischen Arbeiten sind erfrischend durchsetzt von modernen Entwürfen deutscher Künstler der 1970er Jahre.  Darunter eine kleine Sammlung mit Arbeiten von Jochen Nieder-Schabbehard.  Zahlreiche Wiener Bronzen runden das bildplastische Angebot ab.
 
Der dritte Tag lockt erfahrungsgemäß zahlreiche Bieter in den Saal, wenn es mit der stets spannenden Variaabteilung dem Abschluss der Auktion entgegen geht.  Nach einem Potpourri aus Sammlerobjekten verschiedenster Couleur, aus dem diesmal ein besonders großes Sortiment alter Bücher hervorsticht, schließt der Abend mit Möbeln und Teppichen.  Der Katalog ist bereits einsehbar. Hier haben Sie auch eine Möglichkeit, sich zum Livebieten via Internet zu registrieren und bereits Vorgebote abzugeben. Anfragen, Hinweise und Vorschläge werden unter info@historia.de gerne entgegen genommen.